Reisebericht
In Kürze entsteht hier das Forum für weltweite Reiseberichte
Spanien
Essen & Trinken
Als
Einführung in die spanische Küche sollte man am besten Tapas
(Zwischenmahlzeit) ausprobieren. Das Angebot reicht von Käse und Oliven bis hin
zu Tintenfisch und Fleischspezialitäten. Regionale Spezialitäten findet man eher
im Landesinneren als an der Küste. Im Baskenland sollte man Kabeljau
Vizcaina oder Kabeljau Pil-pil probieren, außerdem Angulas
(junge Aale aus Aguinaga), Barsch und Tintenfisch. Asturien bietet die
Bohnensuppe Fabada, zahlreiche Käsesorten und den besten Cidre Spaniens.
In Galizien sollte man Schalentiere versuchen, besonders als Eintöpfe.
Empfehlenswert ist auch Seehecht à la Gallega.
Die Paella der
östlichen Regionen verdient sicherlich ihren guten Ruf. Es gibt zahlreiche
Versionen mit Geflügel, Meeresfrüchten, Kaninchen und anderen Fleischsorten. Zu
den ausgezeichneten Spezialitäten Kataloniens zählen Hummer Katalonisch,
Würstchen mit Bohnen und Rebhuhn mit Kohl.
In Kastilien spezialisiert man
sich auf Bratengerichte aus Lamm-, Rind- und Kalbfleisch und Spanferkeln. In der
andalusischen Küche sind Gazpacho, eine vorzügliche kalt servierte
Gemüsesuppe, zahlreiche Fischgerichte wie z. B. frische Anchovis und
Jabugo-Schinken aus Huelva empfehlenswert. Restaurants unterliegen
Bestimmungen der Regierung und sind in Kategorien eingeteilt. Zahlreiche
Restaurants bieten Tagesmenüs an (Menú del
día).
Getränke: Sherry ist eines der wichtigsten
Exportgüter. Das englische Wort ist eine anglisierte Bezeichnung für die Stadt
Jerez, in der der Weinhandel mit England begann. Die vier bekanntesten
Arten sind: fino (hell und sehr trocken), amontillado (trocken,
vollmundig und von dunklerer Farbe), oloroso (halbtrocken, vollmundig,
aromareich und goldfarben) und dulce (süß). Auch Sanlúcar de Barrameda
und Puerto de Santa María sind für ihren Sherry bekannt. Die bekanntesten
Tafelweine sind Rioja und Valdepeñas, die nach den Regionen ihrer
Herkunft benannt werden. Rioja wird hauptsächlich in der Region um
Logroño im Nordosten angebaut und ähnelt den französischen Bordeauxweinen.
Valdepeñas ist ein angenehm herzhafter, etwas rauerer Landwein. Am besten
genießt man ihn in der Region, in der er angebaut wird, auf halber Strecke
zwischen Madrid und Cordóba. Die katalonischen Weine Ampurdán und
Perelada sind eher schwer und entweder süß oder recht herb. Eine Ausnahme
bildet der ausgezeichnete und vollmundige Penedés, der dem Burgunder
ähnelt. Wein aus Alicante ist trocken und wird gern als leichter Apéritif
serviert. Hervorragende Weine kommen auch aus der Region um Murcia und aus
Kastilien, wie z.B. der rote Ribera del Duero. Offener Hauswein (vino
de la casa) ist meist eine sehr gute, etwas billigere Alternative. Die
einheimischen Sektsorten werden Champan oder Cava genannt, die
beliebtesten Marken im reichhaltigen Angebot sind Codorniú und
Freixenet, trocken oder halbtrocken.
Spanien hat ein großes Angebot an
ausgezeichneten Mineralwassern. Sehr beliebt sind Lanjarón (mit oder ohne
Kohlensäure) aus der gleichnamigen Stadt, Vichy Catalan, Malavella
und Font Vella.
Nachtleben
In
den Großstädten gibt es Nachtklubs, Cafés und Restaurants. Jede Stadt und jeder
Urlaubsort hat sein eigenes Unterhaltungsangebot. Das Spektrum reicht von
Flamenco und ähnlichen Volkstänzen bis zu Diskotheken. Das Unterhaltungsprogramm
beginnt generell sehr spät und hört erst am frühen Morgen auf.
Einkaufstipps
Wunderbar stöbern kann man auf dem
Rastro-Markt in Madrid, besonders am Sonntag. In Katalonien gibt es
Webereien, deren Textilien auf der ganzen Welt bekannt sind. Spanische Leder-
und Wildlederwaren sind von hoher Qualität. Hervorragende handgefertigte Möbel
zählen zu den schönsten Erzeugnissen.
Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 09.00-13.00 und 16.30-20.00 Uhr. Kaufhäuser öffnen Mo-Sa 10.00-22.00
Uhr.
Sport
In den meisten größeren
Ortschaften und auf den Inseln können die unterschiedlichsten Sportarten
ausgeübt werden.
Golf kann auf über 70 Plätzen gespielt werden.
Wassersport: Wasserski, Schwimmen, Segeln, Angeln und Windsurfen
werden überall in den Urlaubsorten an der Costa del Sol, Costa Brava und Costa
Blanca angeboten. In Tarifa in der Nähe von Cádiz finden
Windsurf-Meisterschaften statt.
Wintersport: S. Urlaubsorte
& Ausflüge.
Publikumssport: Typisch spanische Sportarten
sind Pelota vasca oder Jai-alai. In den nördlichen Städten finden
von Oktober bis Juni täglich Spiele statt; im Baskenland auch im Sommer.
Fußball ist eine nationale Leidenschaft. Die Fußballklubs Real Madrid und
Barcelona sind weltbekannt. Normalerweise finden die Ligaspiele sonntags statt,
manchmal werden auch Länderspiele ausgetragen. Pferderennen: Im Herbst
und Frühling werden Rennen in Madrid, im Sommer in San Sebastián und im Winter
in Sevilla ausgetragen. Palma de Mallorca hat eine Trabrennbahn.
Veranstaltungskalender
Über 3000 nationale,
regionale und internationale Feste werden jedes Jahr gefeiert. Nachfolgend eine
Auswahl der jährlichen Veranstaltungen. Eine vollständige Liste ist auf Anfrage
vom Spanischen Fremdenverkehrsamt (s. Adressen)
erhältlich.
5. Jan. 2008 Umzug der Könige des Orients, Malaga.
5. Jan. Umzug der heiligen 3 Könige, Maó, Cadiz. Jan.
Traditionelles Fest der Mauren und Christen, Orce. 17. Jan. Umzug des
Heiligen Antonius, Barcelona. Febr. Chorizo-Fest, Vila de Cruces.
Febr. Karneval in Sitges, Karneval in Barcelona, Karneval in Santiago de
Compostela, Karneval in Madrid. Febr. - Apr. Jerez Flamenco-Fest, Jerez
de la Frontera. Febr. Pero Palo, Villanueva de La Vera. März Las
Fallas, Valencia. März Semana Santa (Karwoche), Valencia, Granada,
Cadiz, Seville und landesweit. April Mauren und Christen, Alcoy,
Alicante. Apr. Sevilla-Aprilfest, Sevilla. Apr.- Mai
Cruces de Mayo, Cordova. Mai Corpus Christi in Seville.
Jun. SÓNAR Internationales Musik- und Multimediafest, Barcelona.
Jun. La Fiesta de San Juan, Madrid. 14. Juni - 14. September Expo
2008, Zaragoza. Jun.-Aug. Sommerfest, Barcelona. Jun.- Jul.
Barcelona Pride. Jun.- Jul. Madrid Pride. Jun.- Jul.
Sommerfest, Barcelona. Jul. Stierrennen, Pamplona. Jul. FIB
Heineken Benicassim internationales Musikfest, Benicassim. Aug. San
Sebastian-Fest, San Sebastian. Sept. Murcia-Fest, Murcia. Sept.
Jerez Herbstfest. Sept.-Okt. Mauren und Christen, Benidorm. Okt.
Cava Woche, Sant Sadurni d’Anoia. Nov. Benidorm Festival. Dez.
The Verdiales (Musikfestival), Malaga.
Anmerkung: Die
aufwändigsten Karnevalsfeiern finden jährlich in den beiden Hauptstädten der
Kanarischen Inseln statt, in Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran
Canaria; die Feiern beginnen um den 20. Febr. und dauern bis zu zwei
Wochen.
Sitten &
Gebräuche
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.
Die gängigen Höflichkeitsformeln sollten beachtet werden, so freut sich z. B.
bei Einladungen der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Blumen überreicht man
nur zu besonderen Anlässen.
Kleidung: Alltagskleidung wird im
Allgemeinen akzeptiert. In einigen Hotels und Restaurants wird von Männern
Jackett und Krawatte erwartet. Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen
Veranstaltungen vorgeschrieben. Badekleidung gehört ohne Ausnahme an den Strand.
Frankreich
Essen & Trinken
Die
Vielfalt und Finesse der französischen Küche ist wohl einmalig. Gemüse, Käse,
Butter und Obst sind in französischen Restaurants immer frisch. Cafeterias und
Schnellrestaurants schießen jedoch auch hier wie Pilze aus dem Boden, und gute
Qualität ist nicht immer gewährleistet. Das einfache, delikate Essen, das
Frankreich berühmt gemacht hat, findet man in den Bistros und
Restaurants.
Man unterscheidet die »Gastronomie« (Haute Cuisine) und
die gutbürgerliche Küche. Der erforderliche Zeitaufwand und die Kosten machen es
im Alltagsleben fast unmöglich, der Haute Cuisine zu huldigen. Die Hausmannskost
schmeckt jedoch genauso gut. Sie bestimmt den Speisezettel in den meisten
französischen Haushalten, und oft werden Kochrezepte von Generation zu
Generation weitergereicht. Fast alle Restaurants bieten zwei Menüs an: À la
carte (große Auswahl für jeden Gang und daher teuer) und le Menu
(Tagesgerichte zu festgesetzten Preisen). In einfachen Restaurants gibt es kein
Extrabesteck für jeden Gang. Das Fremdenverkehrsamt veröffentlicht einen
Restaurantführer für Paris und die Ile-de-France. Viele Restaurants schließen an
einem Tag der Woche und für einen Monat im Sommer. Man sollte sich nach den
genauen Öffnungszeiten erkundigen, besonders an Sonntagen haben viele
Restaurants geschlossen. Essen gehen muss nicht unbedingt teuer sein. In
Frankreich hält man sich im Allgemeinen an feste Essenszeiten – Mittagessen wird
zwischen 12.00 und 13.30 Uhr serviert, Abendessen zwischen 20.00 und 21.30 Uhr.
In der Regel gilt: je größer die Stadt, desto länger werden Mahlzeiten serviert.
Im folgenden eine Auswahl: Tournedos (kleine Steaks in Speckstreifen),
Châteaubriand, Entrecôte (Rippensteak) mit Béarnaise (delikate
Eiersoße), Gigot de pré-salé (gebratene oder gegrillte Lammkeule) und
Flageolets (grüne Bohnen) oder Pommes Dauphines
(Kartoffelkroketten), Brochettes (Fleisch- oder Meeresfrüchte-Spießchen
mit Pilzen, Zwiebeln und Tomaten), Ratatouille Niçoise (Zucchinis,
Auberginen, Tomaten und Knoblauch in Olivenöl), Pot-au-feu (Feuertopf),
Blanquette de Veau (Kalbfleisch und Pilze in Weißwein- und Sahnesoße). Im
Norden Frankreichs (Nord/Pas-de-Calais und Picardie) stehen vor allem
Meeresfrüchte auf der Speisekarte: Austern, Moules (Miesmuscheln),
Coques (Herzmuscheln) und Crevettes (Garnelen) sind sehr beliebt.
In der Picardie werden auch Entenpasteten, Ficelle Picardie
(Eierpfannkuchen mit Schinken und Pilzen) und flämische Aux poireaux
serviert. In der Region Champagne-Ardennen gibt es Schinken aus Reims und
Sanglier (Wildschwein), Fischspezialitäten sind Ecrevisses
(Flusskrebse) und Brochets (Hecht). Elsass-Lothringen ist das Land des
Choucroute (Sauerkraut) und der Tarte Flambée (Zwiebelkuchen).
Pikante und unverwechselbare Soßen kennzeichnen die bretonische Küche, und
Schalentiere sind ihre Spezialität; hervorzuheben ist besonders der Homard
à l’Américaine (Hummer mit Sahnesoße). Lyon, die wichtigste Stadt des
Rhônetals, ist das Zentrum der französischen Gastronomie. Eine hiesige
Spezialität ist Quenelles de Brochet (Hechtpastete mit Flusskrebssoße).
Bordeaux streitet sich mit Lyon um den Titel »kulinarische Hauptstadt
Frankreichs«. Die aquitanische Küche verwendet viel Gänseschmalz. Der Beiname
»Perigord« steht für die Beigabe von Trüffeln. In den Pyrenäen, besonders in und
um Toulouse, findet man Lachs und Cassoulet (Bohneneintopf).
General
de Gaulle hat einmal mit einem gewissen Stolz gefragt, wie man ein Land regieren
solle, in dem es 365 verschiedene Käsesorten gibt. Die bekanntesten sind
Camembert, Brie, Roquefort, Reblochon und die Schimmelkäse der Auvergne und
Bresse. Soufflé Grand Marnier, Oeufs à la Neige (Baiser und Vanillesoße),
Mille Feuilles (mit Vanillecreme gefülltes Blätterteiggebäck),
Ganache (Schokoladengebäck), Paris-Brest (Windbeutel mit
Haselnusscremefüllung), Obstkuchen und Pasteten sind nur einige der leckeren
Nachspeisen.
Getränke: Wein ist mit Abstand das beliebteste
Getränk der Franzosen, das Angebot ist regional verschieden. Preiswerter Wein
(Vin Ordinaire) ist von sehr unterschiedlicher Qualität. Es gibt folgende
Kategorien: AC (Appellation contrôlée), VDQS (Vin delimité de qualité
supérieure), Vin de Pays (Landwein) und Vin de Table
(Tafelwein). Frankreich hat mehrere Weinregionen, die bekanntesten sind
Bordeaux, Burgund, Loire, Rhône und Champagne.
Die Kellner sind bei der
Auswahl behilflich, in den teuren Restaurants ist dafür der Sommelier
oder Kellermeister zuständig. Im Zweifelsfalle sollte man ruhig den Hauswein
probieren, der meist der Stolz des Gastwirts und verhältnismäßig preiswert
ist.
Kaffee wird immer nach dem Essen serviert (nicht mit der Nachspeise),
schwarz und in kleinen Tassen, falls man nicht Café au lait (oder
crème) bestellt.
Liköre wie Chartreuse, Framboise und Genepi (ein
besonderer Likör aus einheimischen Kräutern) werden angeboten. Manche Getränke
wie Calvados (Apfelbranntwein) und Eau-de-vie sind ziemlich
hochprozentig und sollten mit Vorsicht genossen werden, besonders nach einigen
Gläsern Wein.
Spirituosen werden als »Doppelte« ausgeschenkt, kleinere Mengen
sollten als Baby bestellt werden. Die Auswahl an Aperitifs ist enorm.
Typisch französisch ist der Pastis (z. B. Ricard und Pernod). Die
Regionen Nord, Pas-de-Calais und Picardie haben keine eigenen Weine, hier wird
Bier gebraut und Cidre hergestellt. Das Elsass soll das beste Bier Frankreichs
brauen, es gibt aber auch gute Weißweine wie Riesling, Gewürztraminer und
Sylvaner sowie Fruchtschnäpse wie Kirsch und Framboise. Die Weine der
Champagne-Region aus dem Gebiet Montagne de Reims sind trocken und lieblich
(Vevenay Verzy) oder vollmundig und blumig (Bouzy und Ambonnay).
Alkohol darf
nicht an Jugendliche unter 18 Jahren ausgeschenkt werden. Kinder und Jugendliche
dürfen Schankstätten nur in Begleitung Erwachsener betreten und erhalten keine
alkoholischen Getränke. Die Öffnungszeiten bestimmt der Gastwirt, in Großstädten
und Urlaubsorten sind die Lokale meistens den ganzen Tag über geöffnet, manche
bis 02.00 Uhr morgens. Es gibt auch Bars und Cafés, die nachts geöffnet haben.
In kleineren Gemeinden schließen die Lokale etwas früher.
Nachtleben
In vielen Pariser Nachtlokalen und
Diskotheken wird kein Eintrittsgeld erhoben, dafür sind die Getränke teuer. Oft
ist ein Getränk (Consommation) im Eintrittsgeld enthalten.
Nachtschwärmern stehen Nachtklubs und Nachtbars zur Verfügung.
Bei den
Fremdenverkehrsämtern sind kostenlose monatlich und jährlich erscheinende
Veranstaltungskalender erhältlich. Broschüren und Führer mit Informationen über
Aktivitäten, Stadtrundfahrten, Exkursionen und Ausstellungen in Paris sind
ebenfalls erhältlich. Einige der besten sind Pariscope, 7 à Paris, L’Officiel
des Spectacles und das englischsprachige Paris Passion. Außerhalb von
Paris verbringen viele Franzosen die Abende in Restaurants und Bars, aber vor
allem in den Urlaubsorten findet man auch Diskotheken. Auf dem Land finden im
Sommer an den Wochenenden häufig Festivals statt. Es gibt über 130 Kasinos in
Frankreich.
Einkaufstipps
Besonders zu
empfehlen sind Spitze, Kristall, Käse, Kaffee, Wein, Spirituosen und Liköre.
Arques, die Heimat des Cristal d’Arques, liegt zwischen St. Omer und Calais.
Lille, die größte Stadt in Französisch-Flandern, ist für ihre Textilien und
feine Spitze bekannt. In vielen Städten ist samstags Markttag, i. Allg. für Obst
und Gemüse. Hypermarchés, riesige Supermärkte, in denen man von Esswaren,
Kleidung und Hi-Fi-Geräten bis hin zu Möbeln alles kaufen kann, werden immer
beliebter. Sie liegen meistens am Stadtrand und haben einen eigenen Parkplatz.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Kaufhäuser: Mo-Sa 09.00-18.30 Uhr,
Lebensmittelläden: 07.00-18.30/19.30 Uhr. Manche Geschäfte, besonders
Bäckereien, öffnen auch am Sonntagmorgen, dafür bleiben sie gewöhnlich montags
geschlossen. Die meisten Geschäfte schließen zwischen 12.00 und 14.30 Uhr.
Einige Geschäfte sind montags ganztägig oder nachmittags geschlossen.
Hypermärkte sind in der Regel bis 21.00 oder 22.00 Uhr geöffnet.
Sport
Tennis wird fast überall gespielt, die
Platzmieten sind aber mitunter teuer. Reiten ist sehr beliebt.
Golf gewinnt an Popularität, es gibt einige Golfplätze, besonders im
Süden. Pferderennen, Fußball und Rugby sind die Publikumsmagnete.
Segeln und Bootfahren sind im Ärmelkanal, der Bucht von Biskaya,
an der Riviera und auf größeren Flüssen (Loire, Rhône und Saône) möglich. Boote
können an der Rhône, am Canal du Midi und am Burgund-Kanal, Jachten vor allem im
Süden des Landes gemietet werden. Mehrere tausend Kilometer gut markierter
Wanderwege stehen zur Verfügung. Diese Sentiers de Grande
Randonnée sind in Wanderkarten eingezeichnet. Der Via Alpina, der
sich mit insgesamt mehr als 5000 Kilometern Wegstrecke durch 8 Länder längs
durch die Alpen schlängelt, führt auch durch Frankreich. Die Wanderroute
Blauer Weg des Via Alpina hat 61 Etappen und beginnt bzw. endet in
Monaco und bringt den Wanderer durch die Cottischen, südlichen Grajischen und
Walliser Alpen. Es gibt zahlreiche Radwege wie den 120 Kilometer langen,
ausgeschilderten Radweg zwischen Tours und Angers. Wintersport: In den
französischen Alpen liegen einige der weltbesten Skiorte. Sie bieten über 480 km
Piste, über 150 Skilifte, unzählige Skischulen und alles, was sonst noch
dazugehört. Pauschalreisen gibt es in alle größeren Orte. Die Saison dauert von
Anfang Dezember bis Ende April. Die Hochsaison ist von Februar bis März, mit
höheren Preisen muss gerechnet werden.
Veranstaltungskalender
16.-20. Jan. 2008
Pferdeleidenschaft, Avignon. 24.-27. Jan. Internationales
Zeichentrick-Festival, Angoulême. 24.-27. Jan. Prêt-à-Porter-Schauen,
Paris. Febr. Mimosenfest, Nizza. 16. Febr.-2. März Karneval,
Nizza. Febr.- März Zitronenfest, Menton. März Internationale
Landwirtschaftsmesse, Paris. März-Apr. Internationales
Frauenfilm-Festival, Créteil. Mai Internationales Kurzfilm-Festival.
Mai Internationales Filmfestival, Cannes. Mai-Jun. Tennis: French
Open, Paris. Jun. Rio Loco Festival, Toulouse. Jun. Ironman
Frankreich, Nizza. Jun. Fête de la Musique, versch. Orte. Jul.
Jazzfest, Nizza. 14. Jul. Tag der Erstürmung der Bastille, landesweit.
Sept.-Dez. Herbstfestival, Paris. 31. Dez. Paris Parade und
Silvesterfeier, Paris.
Ausführlichere Informationen sind bei den
Maisons de la France (s. Adressen) erhältlich.
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Zur
Begrüßung gibt man sich die Hand, persönlicher ist der Kuss auf beide Wangen.
Die Anrede ist Monsieur oder Madame ohne Nennung des
Familiennamens. Es kann sehr lange dauern, bis man sich mit dem Vornamen
anspricht. Bei Empfängen oder Diners gibt der Ehrengast das Zeichen, mit
dem Essen zu beginnen. Mahlzeiten werden mit Genuss und in aller Ruhe
eingenommen, sie ziehen sich oft lange hin.
Bekleidung: Legere
Kleidung ist weit verbreitet, aber die Franzosen sind für elegante Sportkleidung
bekannt. Bei öffentlichen Anlässen und Abendgesellschaften ist förmliche
Kleidung erwünscht; viele Klubs, Kasinos und vornehme Restaurants bestehen
ebenfalls auf Anzug und Krawatte; Abendkleid bzw. Smoking werden gesondert
angezeigt. »Oben ohne« wird an den meisten Stränden toleriert, FKK ist nur an
den dafür eingerichteten Stränden gestattet.
Rauchen: In
öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe, Flughäfen, Schulen und Ämter), in
öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Restaurants, Bars und Diskotheken ist
Rauchen verboten.
Trinkgeld: Im Restaurant oder Café werden
10-15% gegeben. Das Trinkgeld wird zusammen mit der Bezahlung einfach auf dem
Tisch liegen gelassen. 10-15% Bedienungsgeld ist in Rechnungen von Hotels
enthalten, es ist aber auch hier üblich, ein paar Münzen auf dem Tisch zu
hinterlassen. Platzanweiser, Gepäckträger, Hotelpagen, Garderoben- und
Toilettenpersonal, Friseure und Kosmetikerinnen erhalten Trinkgeld. Taxifahrer
erwarten 10% der Fahrtkosten als Trinkgeld.
Bulgarien
Essen & Trinken
In
Bulgarien ist das Mittagessen die Hauptmahlzeit. Das Abendessen ist ein
gesellschaftliches Ereignis mit Tanz in den meisten der rustikalen, gemütlichen
Restaurants. Das Essen ist pikant gewürzt, herzhaft und gut; zu den besonderen
Leckerbissen gehören kalte Jogurtsuppe mit Gurken, gefüllte Paprikaschoten und
Auberginen und Kebapcheta (kleine, stark gewürzte Fleischröllchen).
Einheimisches Obst ist ausgezeichnet und ganzjährig preiswert. Banitsa
sind mit Obst oder Käse gefüllte Teigtaschen. In den Restaurants stehen sowohl
eine große Auswahl an bulgarischen Gerichten als auch westeuropäische Küche auf
dem Speiseplan. Fast alle Hotels haben ein Restaurant; interessanter sind jedoch
die volkstümlichen Tavernen und Cafés.
Getränke: Kaffee wird
stark gesüßt getrunken. Kräutertees sind sehr beliebt. Unter den Weißweinen sind
Karlauski Misket, Tamianka, Evskinograde und
Chardonnay zu empfehlen, zu den besten Rotweinsorten gehören
Trakia und Mavroud.
Nachtleben
In vielen Restaurants werden Musik- und
Folkloreabende veranstaltet. In Sofia kann man zur Staatsoper gehen oder zu den
klassischen Konzerten des nationalen Volksensembles. Die Nachtklubs in Sofia, in
den Urlaubsorten und den anderen Großstädten bieten Tanz und verschiedene
Shows.
Einkaufstipps
Kunsthandwerksgegenstände,
Spirituosen, Wein, Süßwaren und Rosenöl. Die besten Einkaufsmöglichkeiten in
Sofia bieten die Geschäfte am Vitosha Boulevard.
Öffnungszeiten der
Geschäfte: Mo-Fr 10.00-20.00 Uhr, manche Geschäfte auch Sa 08.00-14.00
Uhr.
Sport
Tennis,
Minigolf, Reiten, Angeln, Wandern und Radfahren.
Wintersport: S. Winterurlaub. Wassersportler können am Schwarzen
Meer Ausrüstungen zum Wasserskifahren, Segeln, Surfen und
Tauchen ausleihen.
Veranstaltungskalender
31. Dez. 2007-
1. Jan. 2008 Ladouvane (wird von unverheirateten Frauen und Mädchen
gefeiert, um einen Ehemann zu bekommen), versch. Orte. Jun. Rosenfest,
Kazanlak. Aug. Internationales Jazzfestival, Bansko. Sept. Festival der
Puppentheater, Plovdiv. Okt.- Nov. Golden Chest Internationales
Filmfestival, Plovdiv. Dez. Internationale Buchmesse, Sofia.
Ein
vollständiger Veranstaltungskalender ist beim Fremdenverkehrsamt (s.
Adressen) erhältlich.
Sitten &
Gebräuche
Bekleidung: Freizeitkleidung ist üblich,
Abendkleidung wird nur zu besonderen Anlässen erwartet. Badekleidung gehört an
den Strand.
Umgangsformen: Kleine Mitbringsel werden vom
Gastgeber gern entgegengenommen. Geldgeschenke sollten nicht gemacht werden. In
Bulgarien wird eine Verneinung oft durch Kopfnicken ausgedrückt, während
Kopfschütteln Zustimmung bedeuten kann.
Kroatien
Essen & Trinken
Die
Adriaküste ist berühmt für ihr reichhaltiges Angebot an Meeresfrüchten, u. a.
Krabben, Prstaci (Muscheln) und Brodet (Eintopf aus verschiedenen
Fischen mit Reis). Im Landesinneren sollte man Manistra od Bobica (Bohnen
mit Maissuppe) versuchen.
Getränke: Die örtlichen Weine sind gut.
Italienischer Espresso ist beliebt und preiswert.
Nachtleben
Vor allem in den Urlaubsgebieten in
Istrien gibt es ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot. Diskotheken, Kasinos,
aber auch traditionelle Folkloreveranstaltungen sorgen für Abwechslung. Viele
Hotels haben eigene Unterhaltungsprogramme.
Einkaufstipps
Traditionelle Handarbeiten wie
Stickereien, Holzschnitzereien und Töpferwaren, Kristall, Lederwaren und
Porzellan. Besuchern wird die Umsatzsteuer innerhalb eines Jahres
zurückerstattet, falls der Wert der eingekauften Waren 500 Kn übersteigt.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr, Sa
08.00-14.00 Uhr.
Sport
Delnice
und Platak sind die bekanntesten Ski- und Kurorte. An der Adriaküste ist
Angeln uneingeschränkt erlaubt, aber zum Frischwasserangeln und -fischen
mit Zubehör braucht man eine Genehmigung. Hotels und örtliche Behörden erteilen
Angelscheine. Am besten erkundigt man sich vor Ort. Segeln ist an der
Küste sehr beliebt. In allen Häfen kann man Boote mieten. Man braucht eine
Genehmigung, wenn man das eigene Boot ins Land bringen möchte. Generell gute
Wassersportmöglichkeiten in den Küstengebieten; Schnorcheln, Wasserski
und Surfen sind besonders weit verbreitet. Wandern bietet sich
vor allem auch im waldreichen Hinterland an. Publikumssport: Besonders
Fußball ist sehr beliebt.
Veranstaltungskalender
Jan.-Febr. 2008
Internationaler Karneval, Rijeka. Jun. UrbanFestival, Zagreb. Jul.
Barockfest, Zagreb. Jul.-Aug. Sommerfest, Dubrovnik. Jul.-Aug.
Sommerfest, Split. Aug.-Sept. Internationales Puppenfest, Zagreb.
Sept.-Okt. Internationales Fest des neuen Films, Split.
Eine
vollständige Liste von Veranstaltungen in ganz Kroatien ist von den
Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Zur
Begrüßung und zum Abschied gibt man sich die Hand.
Rauchen: In
öffentlichen Gebäuden, in den meisten Bars, Restaurants, Kneipen und in
Verkehrsmitteln ist Rauchen verboten.
Trinkgeld: In Hotels,
Restaurants und Taxis sind 10% Trinkgeld üblich.
Kuba
Essen &
Trinken
Meeresfrüchte sind besonders beliebt, ebenso wie Omelette (oft
mit Käse gefüllt), Schweinefleisch, Spanferkel, Huhn und Reis sowie gebratene
grüne Kochbananen. Eine dicke Suppe aus Huhn oder schwarzen Bohnen wird
ebenfalls häufig serviert. Als Dessert oder einfach zwischendurch bietet sich
kubanisches Speiseeis an, das genauso gut schmecken soll wie italienisches
Gelati. Gerichte in den Hotels sind nicht unbedingt ausgefallen, dazu
gehören z. B. Huhn, Fisch, Käse und Schinken, frische Papayas, Melonen, Ananas,
Mangos und Bananen. Zum Angebot der wohl schmeckenden Nachspeisen zählen Gebäck,
Obsttorten, Karamelpudding und Guaven-Creme.
Getränke: Bars haben
grundsätzlich Tisch- und Tresenbedienung. Kubanischer Kaffee ist weltberühmt und
ausgezeichnet; kubanisches Bier ist nicht sehr stark, aber schmackhaft.
Spirituosen sind teuer, mit Ausnahme von Rum, der in vielen Cocktails wie
Daiquiris und Mojitos (ausgesprochen »Mo-chi-tos«) verwendet
wird.
Das Nachtleben konzentriert sich auf Havanna, Varadero,
Santiago de Cuba und Guanabo östlich von Havanna. Unterhaltungsprogramme werden
oft vom Reiseveranstalter geplant und in Gruppen besucht. Es gibt verschiedene
Shows, Nachtklubs und Theater. Im schon legendären Tropicana-Nachtklub
werden ausgezeichnete Freilichtshows zu mitreißenden Salsarhythmen geboten.
Theater, Oper und Ballett in Havanna haben das ganze Jahr über Spielzeit, und
Karten sind nicht teuer, müssen jedoch im Voraus gebucht werden. Kinos zeigen
Filme in Spanisch, einige haben jedoch Untertitel.
Einkaufstipps
Zu den besonders beliebten
Mitbringseln zählen Zigarren, Rum, Kassetten mit kubanischer Musik und
einheimisches Kunstgewerbe. Spezielle Devisenläden bieten auch Waren an, die
sonst nicht erhältlich sind. In allen internationalen Flughäfen und einigen
Hotels in Kuba gibt es Duty-free-Shops.
Öffnungszeiten: Mo-Sa
09.00-18.00 und So 09.00-12.00 Uhr.
Sport
Alle Sportveranstaltungen im Land sind
kostenlos. Baseball ist Nationalsport, aber Fußball und andere
Ballspiele sind ebenfalls beliebte Freizeitbeschäftigungen. Es gibt zahlreiche
Stadien, die Kubaner lieben Sportveranstaltungen – sei es als Zuschauer oder als
aktive Teilnehmer. Wassersport: Tauchen, Wasserski, Rudern und
Surfen bieten sich an. Besonders gute Tauchgründe findet man in den
Gewässern vor der Isla de la Juventud. Die Strände sind im Sommer oft
überfüllt, abgelegenere Strände bieten gute Tauch- und Angelmöglichkeiten, sind
aber ohne eigenes Fahrzeug schwer erreichbar. In einigen Feriengebieten wird
Reiten angeboten. Tennisplätze gibt es in größeren Orten.
Golf kann man nur in Havanna und Varadero spielen
(9-Loch-Plätze).
Veranstaltungskalender
März 2008
Karfreitagsprozession, Trinidad. Jun. Internationaler Hemingway
Angelwettbewerb, Havanna. Jul. Fiesta del Fuego, Santiago de Cuba. 26.
Jul. Feierlichkeiten des 26. Juli, versch. Orte. Jul.-Aug. Karneval,
Havanna. Nov.-Dez. Internationales Jazzfestival,
Havanna.
Weitere Informationen erteilt das Kubanische
Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).
Sitten &
Gebräuche
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.
Die Kubaner grüßen sich mit Compañero, Besucher sollten Señor oder
Señora benutzen. Alle Kubaner haben zwei Nachnamen, bei der Anrede
benutzt man allerdings nur den ersten.
Kleidung: Seit der
Revolution ist die Kleidung wesentlich legerer. Kubanische Männer tragen
Guayabera (ein leicht faltiges Hemd, das über der Hose getragen wird).
Elegante Kleidung ist selten nötig. Männer sollten nur in Strandnähe Shorts
tragen. Frauen tragen tagsüber Baumwollkleider oder Hosen und Cocktailkleider zu
besonderen Anlässen.
Trinkgeld: Ein kleines Trinkgeld ist
angemessen.
Rauchen: In Kuba ist in allen öffentlichen Gebäuden
und Verkehrsmitteln sowie in Kinos, Theatern, Geschäften, Restaurants, Bars und
Kneipen Rauchen verboten. Gastbetriebe können aber Raucherzonen haben, die durch
Mauern und Türen abgeschlossen und mit Luftabzugs-Einrichtungen ausgestattet
sind.
Spanien
Bulgarien
Charterflug
Dänemark
Ferienhaus
Frankreich
Kanaren
Kroatien
Kuba
Lastminute
Linienflug
Reiseberichte
Rent-a-Car
Schiffsreisen
Schwarzwald
Ungarn
Informationen aus www.derreisefuehrer.com
Michael Woldrich
Vokkenaustr. 57
D-76139 Karlsruhe
michael @ woldrich.de
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